Impressionen

 

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Startschuss für das Projekt – der 26. und 27. Februar 2013 bei Audi in Ingolstadt.

Vertreter von 20 ganz unterschiedlichen Teilnehmerfirmen werden in den kommenden zwei Jahren so genannte „Best Practice Unternehmen“ besuchen, um sich in punkto „Lean“ Anregungen für den eigenen Betrieb zu holen.

Lean heißt schlank und ist das Stichwort für moderne Arbeitsprozesse. Audi ist nicht nur eines der 12 Best Practices, sondern auch Schirmherr , der von der Managementagentur Macils organisierten Lernreise.

„Wir führen hier Unternehmen zusammen, die ein ähnliches Interesse haben, die „Lean“ umsetzten wollen und lernen mit diesen Partnern am Beispiel lebender Lehrbücher“, erklärt Georg Wasserloos das Projekt. „So wird LEAN für jeden begreifbar, was sich sehr positiv auf die Motivation für Veränderung im eigenen Haus auswirkt.“

Audi als erstes Anschauungsobjekt, wie schlanke Strukturen ein Unternehmen nachhaltig wettbewerbsfähiger machen.

Nach der Theorieeinführung über das Audi Produktionssystem, steht am ersten Tag der Kick Off Veranstaltung gleich eine Führung auf dem Programm. Was hier ein bisschen nach Wirtschaftsspionage aussieht, ist aber durchaus gewollt und ganz im Sinne der Lernreise.

„Wir zeigen jetzt letztendlich allen Teilnehmern und auch den Best Practice Partnern, wie weit wir zum Thema Produktionssystem und Lean Management hier im Unternehmen sind“ erläutert Sebastian Stumpf als Projerktkleiter seitens der Audi AG die Vorgehensweise im Projekt.

Denn umgekehrt haben auch Audi Vertreter bald die Chance in den anderen Betrieben einen Blick über den Tellerrand zu wagen.

„Ich finde es ganz spannend, da sind Firmen dabei wie Schmitz Cargobull, wie Homag, wie Hugo Boss oder auch Mc Donald’s, und ich bin sicher ich werde bestimmt mit nach München fahren, um mir anzuschauen, wie so ein Hamburger gemacht wird“ begründet Peter Hochholdinger vom Audi-Werk in Ingolstadt seine Motivation für die Unterstützung der Lernreise

Ob es dann für die Teilnehmer gratis Burger geben wird, bleibt abzuwarten. Bei Audi jedenfalls dürfen alle Teilnehmer das Produkt testen. Die „Driving Experience“ als willkommene Abwechslung im Seminaralltag.

Doch schon bald ist Schluss mit Lustig, weiter im Programm; Und da steht die „Just in Time“-Simulation auf dem Plan. Sie soll zeigen, wie Prozesse vor, während und nach der Produktion optimiert werden können. Dabei startet die Gruppe bewusst mit einem offensichtlich ineffizienten System, wertet dies aus und verbessert in den weiteren Durchgängen kontinuierlich die Prozesse. Wichtig dabei, der Team Gedanke! Abteilungsdenken ist nicht förderlich für den Unternehmenserfolg.

Ein weiteres Kredo des Lean Managements, das selbe Prinzip wird auch beim Seminar Coaching Car deutlich.

Hier erleben die Teilnehmer eine kleine Produktion, so Sebastian Treitinger vom Audi Trainingscenter, bei der wir in zwei verschiedenen Firmen, in der Firma Blau und in der Firma Gelb, eine simulierte Produktion fahren, wo es darum geht, die beste Qualität zu erarbeiten, in der wenigsten Zeit. Auch das Coaching Car ist Teil des Großangebots des Audi Trainings Centers.

Die Teilnehmer erleben hautnah wie Audi durch diese Vielzahl an Trainingsangeboten die Arbeitsprozesse an praktischen Beispielen kontinuierlich verbessert. So wird an der Lego-Linie erneut der Produktionsprozess im Team simuliert. Doch hier wird auch ersichtlich, wie der richtige Aufbau des Arbeitsplatzes zum Erfolg beiträgt. Dabei geht es nicht nur um die Geschwindigkeit, sondern auch um die Gesundheit der Mitarbeiter. Jede Menge Input und wertvolle Erfahrungen für die Gäste.

Nach zwei intensiven Tagen gibt es positive Resonanz.

„Also ich war heute beim Lego-Spiel dabei, das fande ich sehr anschaulich, um einfach mal in die Position eines Mitarbeiters versetzt zu sein und taktgenau zu arbeiten, so Michael Ruhdorfer von L’Orange, einem der 20 Mitgliedsunternehmen der Lernreise.

„Eine Sache die mir heute sehr sehr gut gefallen hat, war das Shopfloor Management und eben auch das Audi Produktionssystem in seinen unterschiedlichen Umsetzungswellen“ ergänzt Alexandra Melke von Roche Diagnostics.

Auch Dirk Fischer von Giesecke & Devrient zieht für sich ein ganz persönliches Fazit: „Zu sehen das auch Audi das Thema sehr professionell umsetzt und trotzdem auf die gleichen Probleme stößt wie wir, die deutlich kleiner organisiert sind.“

Produktion in Perfektion – der Auftakt zur zweijährigen Lernreise war ein voller Erfolg. Mal sehen, welche Eindrücke die Audi-Vertreter von den Besuchen in den anderen Unternehmen mitnehmen werden.

Wenn Sie Interesse haben – sprechen Sie uns an.